SQuaD-Kon­sor­ti­um berät über Abschluss­pha­se und Zukunfts­per­spek­ti­ven

SQuaD-Kon­sor­ti­um trifft sich zu inter­nem Aus­tausch in Han­no­ver:

Anfang Dezem­ber 2025 fand am Insti­tut für Fest­kör­per­phy­sik der Leib­niz Uni­ver­si­tät Han­no­ver (LUH) ein zwei­tä­gi­ges Prä­senz­tref­fen des Len­kungs­aus­schus­ses des Schirm­pro­jekts Quan­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on Deutsch­land (SQuaD) statt. Da sich das Pro­jekt nach fast drei­ein­halb Jah­ren in der Abschluss­pha­se befin­det, nutz­ten die Kon­sor­ti­al­part­ner die Gele­gen­heit, um ihre Ergeb­nis­se zu reflek­tie­ren und Per­spek­ti­ven für die zukünf­ti­ge För­de­rung der Quan­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on in Deutsch­land und Euro­pa zu dis­ku­tie­ren

Im Mit­tel­punkt des Tref­fens stan­den neben der Pla­nung für das Jahr 2026 ins­be­son­de­re eine kri­ti­sche Ana­ly­se der bis­he­ri­gen Pro­jekt­pha­se und der erziel­ten Fort­schrit­te: Die Part­ner blick­ten unter ande­rem zurück auf die Stär­kung der Zusam­men­ar­beit zwi­schen For­schung und Indus­trie, die Ent­wick­lung von Instru­men­ten und Metho­den zur Unter­stüt­zung des Tech­no­lo­gie­trans­fers, Bei­trä­ge zu Stan­dar­di­sie­rungs- und Zer­ti­fi­zie­rungs­be­mü­hun­gen sowie SQuaDs Rol­le bei der Posi­tio­nie­rung Deutsch­lands in der inter­na­tio­na­len Quan­ten­kom­mu­ni­ka­ti­ons­land­schaft. Ergän­zend zu die­ser Rück­schau führ­te das Kon­sor­ti­um eine selbst­kri­ti­sche Bewer­tung durch, um bewähr­te Ver­fah­ren, zen­tra­le Erkennt­nis­se und Emp­feh­lun­gen für mög­li­che Anschluss­ak­ti­vi­tä­ten abzu­lei­ten. Dis­ku­tiert wur­den dabei vor allem Bedar­fe des Öko­sys­tems, noch bestehen­de Lücken sowie Chan­cen für eine poten­zi­el­le Fort­set­zungs­pha­se, um die erziel­ten Fort­schrit­te lang­fris­tig wirk­sam zu ver­an­kern. Wei­te­re The­men betra­fen die Aktua­li­sie­rung des Moni­to­ring Reports, basie­rend auf einer von der Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des (UdS) durch­ge­führ­ten Befra­gung, sowie die Vor­be­rei­tung des Abschluss­do­ku­ments Per­spec­ti­ves and Use of Results, das im kom­men­den Jahr ver­öf­fent­licht wer­den soll. Auch die Inten­si­vie­rung der Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Quan­ten­netz­wer­ken und indus­trie­ge­führ­ten Pro­jek­ten inner­halb des Inno­va­ti­onhubs für Quan­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on war Teil der Agen­da; mög­li­che zukünf­ti­ge gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten wur­den dabei aus­führ­lich dis­ku­tiert.

Gast­ge­ber des Tref­fens war die Arbeits­grup­pe “Quan­ten-Engi­nee­ring an nie­der­di­men­sio­na­len Halb­lei­tern” von Prof. Dr. Fei Ding. Die rund 20 Teil­neh­men­den hat­ten die Gele­gen­heit, die Labo­re der LUH zu besich­ti­gen und Ein­bli­cke in aktu­el­le For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten zu Quan­ten­netz­wer­ken und Quan­ten­punk­ten zu erhal­ten. Ein gemein­sa­mes Abend­essen bot abschlie­ßend Raum, die ver­gan­ge­nen drei Pro­jekt­jah­re Revue pas­sie­ren zu las­sen und ers­te Aus­bli­cke auf künf­ti­ge Ent­wick­lun­gen zu wagen.

Ins­ge­samt war das SQuaD-Tref­fen eine erkennt­nis­rei­che und inspi­rie­ren­de Ver­an­stal­tung, die wert­vol­le Impul­se für die stra­te­gi­sche Wei­ter­ent­wick­lung des Öko­sys­tems, die zukünf­ti­ge Zusam­men­ar­beit und eine nach­hal­ti­ge Stär­kung der euro­päi­schen Quan­ten­kom­mu­ni­ka­ti­ons­land­schaft setz­te. 

   

   

 

Fotos: Impres­sio­nen vom SQuaD-Tref­fen.

 

Quel­len­nach­weis: https://qbn.world/successful-completion-of-the-squad-project-reflecting-on‑3–5‑years-of-strengthening-germanys-quantum-communication-ecosystem/