Neue QBN-Arbeitsgruppe adressiert Verteidigungs- und Sicherheitsaspekte von Quantentechnologien:
Quantentechnologien – darunter Quantensensorik, Quantenkommunikation und Quantencomputing – haben das Potenzial, viele Bereiche des täglichen Lebens grundlegend zu verändern. Zugleich bringen sie neue Schwachstellen, Abhängigkeiten und Herausforderungen mit sich, die frühzeitig adressiert und strategisch diskutiert werden müssen. Vor diesem Hintergrund hat das Quantum Business Network (QBN) im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz und des Deutschen Verteidigungsinnovationstages die konstituierende Sitzung seiner neuen Arbeitsgruppe “Defense and Security” einberufen und damit den offiziellen Startschuss für ein geschlossenes, hochrangiges Forum gegeben.
Die Arbeitsgruppe versteht sich als strategische Plattform für den Dialog über Quantentechnologien im Kontext von Verteidigung, Abschreckung und Resilienz sowie deren zügige Einführung in sicherheitsrelevante Anwendungen. Zu ihren strategischen Säulen gehören u. a. die Integration innovativer KMU in die Entwicklung von Verteidigungs- und Sicherheitskapazitäten sowie die Beschleunigung der sicheren Implementierung von Quantentechnologien im militärischen Umfeld. Sie ist kein technisches Normungsgremium, sondern ein strategisches Forum, das bestehende Initiativen durch langfristige Ausrichtung, Risikobewusstsein, die Identifikation von Geschäftsmöglichkeiten und sektorübergreifende Abstimmung ergänzt.
Beim Kick-off kamen Mitte Februar 2026 hochrangige Vertreter:innen aus Verteidigungsministerien, Rüstungsunternehmen, Sicherheitsbehörden, der Quantenindustrie, Forschungsorganisationen und dem Investorenumfeld zusammen. Um strategische Tiefe, Vertraulichkeit und einen politiknahen Austausch zu gewährleisten, ist die Teilnahme an der Arbeitsgruppe ausgewählten Personen vorbehalten. Gleichzeitig lädt QBN Interessent:innen aus Regierungen, Verteidigungs- und Sicherheitsinstitutionen, Industrie und Forschung dazu ein, sich an den Aktivitäten der Arbeitsgruppe zu beteiligen. Organisationen mit strategischer Verantwortung, einschlägiger Expertise oder einem Mandat zur Gestaltung künftiger Verteidigungs- und Sicherheitskapazitäten sind ausdrücklich aufgerufen, sich aktiv einzubringen. Hier gibt es weitere Informationen.